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  • Ankündigung Webinar: ESPR kommt – Sind eure Produkte bereit?

    Die neue Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) wird zum Gamechanger für nachhaltige Produktpolitik in der EU. Sie bringt weitreichende Anforderungen an Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Transparenz – und vor allem: den Digitalen Produktpass (DPP). Die Europäische Union setzt mit der (ESPR)  neue Maßstäbe in der nachhaltigen Produktpolitik. Unternehmen in der EU stehen vor einem echten Gamechanger – mit weitreichenden Auswirkungen auf Design, Produktion und Transparenz von Produkten. Ein zentrales Element: der Digitale Produktpass (DPP) . Doch was bedeutet das konkret für Ihr Unternehmen? Welche Anforderungen bringt die ESPR mit sich – und welche Chancen ergeben sich daraus? Kompaktes Wissen im kostenlosen Webinar In unserem kostenlosen Online-Webinar  geben wir einen kompakten Überblick über die kommenden Veränderungen durch die ESPR – und wie ihr euch und eure Produkte rechtzeitig darauf vorbereiten. 📅 Termin: 16. Juli 2025 | 10:30–11:00 Uhr 📍 Online | Teilnahme kostenlos 🗣️ Referentin: Marena Dworschak 👉 Jetzt zum Webinar anmelden

  • Digitaler Produktpass (DPP): Was er ist – und was auf Unternehmen zukommt?

    Der Digitale Produktpass ist eine der großen Neuerungen der Ecodesign for Sustainable Products Regulation. Er digitalisiert Informationen für Produkte, Komponenten und Materialien und soll Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit und rechtliche Konformität fördern. Was ist der Digitale Produktpass? Der  Digitale Produktpass (DPP)  ist ein zentrales Element der neuen EU-Nachhaltigkeitspolitik. Er soll  relevante Informationen über ein Produkt  digital verfügbar machen – etwa zu  Materialien ,  CO₂-Fußabdruck ,  Reparierbarkeit ,  Recyclingfähigkeit  und  Herkunft . Ziel ist es, die  Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette  zu erhöhen. Wo wird der DPP angewendet? Neben der ESPR soll der DPP auch in anderen Bereichen und unter andern Verordnungen zum Einsatz kommen. Bauprodukteverordnung (CPR) Auch im Bausektor wird der DPP eingeführt. Hersteller müssen künftig digitale Informationen zu Emissionen, die bisher in Environmental Product Declarations (EPD) kommunziert wurden, Inhaltsstoffen und Lebensdauer bereitstellen. Critical Raw Materials Act (CRMA) Der DPP wird künftig auch für Produkte mit  kritischen Rohstoffen  wie Lithium, Kobalt oder Seltene Erden relevant. Unternehmen müssen Herkunft, Recyclingfähigkeit und Lieferkettenrisiken dokumentieren. Ziel ist eine  nachhaltige, resiliente Versorgung  mit strategischen Materialien. Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit (CSS) Im Rahmen der EU-Chemikalienpolitik wird diskutiert, wie der DPP genutzt werden kann, um  gefährliche Stoffe  in Produkten transparent zu machen. Das betrifft z. B. PFAS, Flammschutzmittel oder Lösungsmittel. Der DPP könnte hier helfen,  Substitutionen  und  Sicherheitsbewertungen  zu erleichtern. Ausblick: Was kommt auf Unternehmen durch den DPP zu? Die Einführung des DPP erfolgt  schrittweise ab 2026 , je nach Produktgruppe. Derzeit wird am technischen Standard des DPP gearbeitet, dies soll b is Ende 2025 finalisiert sein. Im Zuge von CIRPASS 3 Projekt wird die Skalierung anhand von 13 Pilotprojekte in 4 Sektoren: Textilien, Elektronik & elektrische Geräte, Reifen, Bauprodukte getestet. 2026–2027 ist die Skalierung und sektorübergreifende Einführung geplant. Ab 2027 soll eine Breite Anwendung des DPP gemäß ESPR stattfinden. Der Digitale Produktpass kann zu einem zentralen Hebel für Nachhaltikeit und Transparenz in Europa werden. Er verbindet Kreislaufwirtschaft, Rohstoffsicherheit und Chemikaliensicherheit in einem digitalen System. Wer frühzeitig investiert, sichert sich Compliance-Vorteile und stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit.

  • Ökobilanzierung & CO₂ Fußabdruck berechnen - Was sie gemeinsam haben und warum sie wichtig sind

    Am weitesten verbreitet sind Product Carbon Footprints, CO₂-Fußabdruck im Unternehmerischen Kontext, aber auch in den Medien tauchesn sie in unterschiedlichen Bereichen immer häufiger auf. Ökobilanzen hingegen kennen weniger. Was ist eine Ökobilanz eigentlich? Die  Ökobilanz (Life Cycle Assessment, LCA)  ist eine umfassende Methode zur Bewertung der  Umweltauswirkungen eines Produkts  über seinen gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung (Cradle-to-Grave). Sie betrachtet viele Umweltfaktoren: Energieverbrauch, CO₂-Emissionen aber auch auch Umweltwirkungen wie Versauerung, Wasserverknappung, Landnutzung und vieles mehr. Sie kann nach unterschiedlichen Normen berechnet werden. Die am häufigsten angewendete Norm ist die ISO 14040 / ISO 1044. Sie ist auch die Basis für andere Normen wie den Product Environmental Footprint (PEF) - Methode oder EN 15804 - Nachhaltigkeit von Bauwerken - Umweltproduktdeklarationen - Grundregeln für die Produktkategorie Bauprodukte und deren Ökobilanzierung. Was ist der ein Produkt CO₂-Fußabdruck (PCF)? Der  Product Carbon Footprint  ist ein Teilaspekt der Ökobilanz – er misst ausschließlich die  Treibhausgasemissionen  eines Produkts, meist in  CO₂-Äquivalenten (CO₂e) . Er ist besonders relevant für  Klimastrategien ,  Kompensation  und  Net-Zero-Ziele . Wie auch bei der Ökobilanzierung kommen auch hier im idealfall Normen zur Anwendung bei der Berechung. Die am häufigsten angewendete Norm ist die ISO 14067. Welche Norm, Standard oder Methode zur Anwendung kommt hängt vom Produkt und vom Ziel der Studie ab. Dies sollte jedenfalls vor einer Berechnung abgekläert werden. Was haben Ökobilanzierung & CO₂ Fußabdruck gemeinsam? Beide basieren auf dem  Lebenszyklusansatz  (Cradle-to-Grave oder Cradle-to-Gate) Beide nutzen  standardisierte Methoden  (z. B. ISO 14040/44 für LCA, ISO 14067 für PCF) Beide liefern  datenbasierte Entscheidungsgrundlagen  für nachhaltige Produktentwicklung, Ecodesign, Einkauf und Kommunikation Beide sind zunehmend  regulatorisch relevant  – z. B. für CSRD, ESPR, Batterienverordnung, Taxonomie oder im Gesetz über kritische Rohstoffe Ökobilanzierung (LCA) und der Product Carbon Footprint (PCF) ergänzen sich ideal – sie betrachten unterschiedliche Perspektiven, verfolgen aber dasselbe Ziel: fundierte Nachhaltigkeitsentscheidungen. Wer beide Methoden beherrscht, legt den Grundstein für klimafreundliche, zukunftsfähige Produkte. In einem State-of-the-Art Nachhaltigkeitsmanagement sollten sie als feste Bestandteile nicht fehlen. Brauchst du Untestützung bei deiner erstern Ökobilanz oder Product Carbon Footprint? Buch dir deinen Termin und überlegen gemeinsam wo wir dich unterstützen können.

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